Fucking Hell Vertrieb Schweiz

- Fucking Hell Bier 330ml – pfandfrei
Die «Geburt» von Fucking Hell war alles andere als einfach. Die zuständige EU-Behörde lehnte den Namen nämlich zunächst ab, weil er gegen die guten Sitten verstosse. Fucking Hell ist nämlich ein englisches Schimpfwort. Der deutsche Hersteller kämpfte aber erfolgreich um den Namen – folgende hopfendichte Argumentation von Brauereisprecher Stefan Fellenberg überzeugte auch die Beamten: «Ich kann daran nichts Anstössiges finden. ‹Hell› ist in Bayern eine gebräuchliche Bezeichnung für Lagerbier, Fucking eben der Herkunftsort.»
Erfrischend nach Pilsener Art. In Deutschland nach dem Reinheitsgebot von 1516 unter Verwendung von Naturhopfen gebraut. Ein reines Naturprodukt mit feinen Aromen (Alc. 4,9% vol., Halbarkeit 1 Jahr).
Das Bier Fucking Hell wurde auf der Plattform Bier-Universum.de zum Bier des Monats gekürt.
Nomen est Omen? Wegen seines Namens ist der Ort Fucking in Österreich auch über die Alpenrepublik hinaus bekannt. Jetzt gibt es ein Bier mit dem werbeträchtigen Namen „Fucking Hell“.
Fucking ist ein Touristenziel der etwas anderen Art. Der Ort mit gerade mal 100 Einwohnern ist v.a. bei Besuchern aus englischsprachigen Ländern beliebt. Die strömen gern und zahlreich in das kleine Nest, fragen: „where is the Fucking post office“ und machen sich auf die Suche nach Souvenirs. Sehr begehrt sind die Ortsschilder. Die wurden so oft gestohlen, dass die Fuckinger irgendwann beschlossen, sie einzubetonieren.
Mit einem eigenen Bier wurde dem Ort jetzt ein etwas unkonventionelles Denkmal gesetzt. „Fucking Hell Original“ heißt das Gebräu mit dem sinnigen Untertitel „full of good intentions“. Das Pils mit 4,9 Prozent Alkohol ist seit Mitte Dezember 2010 erhältlich und wird nicht in Fucking selbst, sondern in der Privatbrauerei Waldhaus im Südschwarzwald hergestellt und abgefüllt. Hier wird der Nachfrage entsprechend produziert, um zu gewährleisten, dass das Bier möglichst frisch in den Handel kommt. Um den Vertrieb kümmert sich die eigens gegründete Fucking Hell GmbH mit Sitz in Berlin.
Erfolgreiche Markteinführung trotz rechtlicher Hürden
Die Markteinführung ist gelungen. „Das Geschäft ist gut angelaufen. Wir erhalten täglich Anfragen und bauen das Vertriebsnetz weiter aus“, sagt Stefan Fellenberg von der Fucking Hell GmbH. Bis die erste Flasche des Getränks mit dem etwas eigenwilligen Titel über den Ladentisch ging, musste sein Unternehmen zahlreiche Hürden überwinden. Bereits 2007 hatte man erfolglos versucht, Fucking Hell bei den zuständigen EU-Behörden als Marke anzumelden. Der Antrag wurde zurückgewiesen. Aber: Was lange gärt wird bekanntlich gut. Nach einem Beschwerdeverfahren erlaubte die EU im März 2010 dann schließlich doch die Eintragung der Marke.
Nach dem OK aus Brüssel begann man sofort mit der Produktion. Herausgekommen ist ein mildes und vollmundiges Pils, das – anders als sein Name vielleicht vermuten lässt – bodenständig und mit traditionellen Zutaten nach dem Reinheitsgebot hergestellt wird. Die Markteinführung von Fucking Hell wurde am 11. Dezember mit Events in St. Anton und in Japan gefeiert.
Ortstafel (Österreich)

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